Unsere Ressourcenbotschafter
Ressourceneffizienz ist ein Thema, das uns alle angeht. Daher engagieren sich Ressourcenbotschafter – führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit – für den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt und ein intelligentes Ressourcenmanagement.

Dr. Norbert Röttgen
Bundesumweltminister
„Unser ständig wachsender Ressourcenverbrauch hinterlässt weltweit große ökologische Fußabdrücke, für die wir in der Verantwortung stehen. Meine Vision für die Zukunft ist: Unsere Ressourcen so sparsam und umweltschonend wie möglich zu gewinnen und einzusetzen, damit sie auch für zukünftige Generationen noch zur Verfügung stehen. Ressourceneffizienz ist die Schlüsselqualifikation zukunftsfähiger Gesellschaften. Unsere Wirtschaft hat gute Voraussetzungen, zu einer der ressourceneffizientesten Volkswirtschaften zu werden. Dabei will ich sie unterstützen.“

Dr.-Ing. Willi Fuchs
Direktor des VDI
„Ressourceneffizienz ist eine große Herausforderung und stellt eine wichtige Aufgabe für Ingenieurinnen & Ingenieure dar. Durch Anwendung technologischen Wissens kann der Umgang mit begrenzten natürlichen Ressourcen effizient gestaltet werden. Darüber hinaus wird durch innovative Ingenieurlösungen ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil für den Standort Deutschland geschaffen.“

Prof. Dr.-Ing. habil. Bruno O. Braun
VDI-Präsident
Vorsitzender des Vorstands TÜV Rheinland Berlin Brandenburg Pfalz e.V., Vorsitzender des Aufsichtsrates TÜV Rheinland AG
„Ressourceneffizienz ist die Grundlage für ein ökologisch verantwortungsbewusstes Handeln. Und sie ist der Schlüssel für den Erfolg unserer Wirtschaft im globalen Wettbewerb. Deutschland muss zu einem Leitmarkt für Ressourceneffizienz werden.“

Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker
„Wir haben gar keine andere Wahl. 7, 8 oder 9 Milliarden Menschen suchen Wohlstand, aber die Ressourcen werden nicht mehr, sondern weniger. Die Ressourceneffizienz zu verfünffachen ist machbar und würde Deutschland gewaltig stärken. Damit das geschieht, sollten wir die Ressourcenpreise anheben, am besten im Gleichschritt mit den Effizienzgewinnen.“

Jürgen Trittin
Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
„Ressourceneffizienz – das ist oftmals eine win-win-win Situation, eine einfache Möglichkeit, das Klima zu schützen, die Umwelt zu schonen und dabei auch noch Geld zu sparen. Die Einführung des Einwegpfands in meiner Zeit als Umweltminister hat beispielsweise dazu beigetragen, dass sich die Mehrwegquote stabilisiert und riesige Mengen an Aluminium, Weißblech und Strom eingespart werden. Und sie hat der Vermüllung der Landschaft Einhalt geboten und die Verwertung von Einweggebinden auf nahezu 100 Prozent gesteigert. Jede und jeder hat es in der Hand, effizienter mit unseren natürlichen Rohstoffen umzugehen und dadurch den Umbau der Wirtschaft hin zu einer ressourcenleichten Wirtschaft, die mit minimalem Ressourcen- und Energieeinsatz die Waren der Zukunft herstellt, zu unterstützen.“

Harald Wolf
Wirtschaftssenator
„Ressourceneffizenz ist der schonende und verantwortungsvolle Umgang mit den begrenzten Rohstoffen unserer Erde – eine der wichtigsten Aufgaben unserer Generation. Durch sparsames und intelligentes Ressourcenmanagement können Kosten im Sinne eines ökologischen Wirtschaftens reduziert werden. Produktionsverfahren, Dienstleistungen und unser Konsumverhalten gehören hierfür auf den Prüfstand. Gemeinsam müssen wir die Chancen für nachhaltige, energieschonende Technologien verbessern und ein innovationsfreudiges Klima fördern. Innerhalb der Berliner Wirtschaftspolitik hat die Entwicklung zukunftsfähiger Umwelt- und Energietechnologie einen sehr hohen Stellenwert.“

Dr. Gregor Gysi
Fraktionsvorsitzender Die Linke
„Fossile Energien und Rohstoffe sind endlich und lassen sich nicht reproduzieren. Daher sollte es das Ziel sein, Ressourcen möglichst sparsam mit einem hohen Output zu verwerten, was den Produktionsprozess („Throughput“) einschließt. Effizienz heißt auch, dass die externen Kosten für Umwelt und Natur erfasst und gesenkt werden müssen. Ressourceneffizienz bedeutet für mich einen wirklichen technologischen Fortschritt, zu dem ich allerdings selbst nur einen bescheidenen Beitrag leiste. Die Umstellung auf ressourceneffektive Produkte und Produktionsverfahren sollte vom Staat gezielt nach ökologischen und sozialen Kriterien gefördert werden.“

Klaus Breil
Energiepolitischer Sprecher, FDP-Bundestag
„Sprechen wir heute von Ressourcen, denken viele an Gas, Kohle oder Öl. Reflexhaft folgt dann der Begriff der Verknappung und umgehend das Bekenntnis zu regenerativen Energieformen. Wir verkennen in fataler Weise, dass auch den nichtenergetischen Rohstoffen ein wesentlicher Stellenwert für unseren Wohlstand zukommt. Für beide Arten von Rohstoffen gilt aber gleichsam: Wettbewerb ist und bleibt der wirtschaftlichste Umgang mit unseren Lebensgrundlagen.“


