Recycling
Innovatives Recyclingverfahren für Dünnschicht-Systeme
Ein universell verwendbares physikalisch-chemisches Verfahren für das Recycling trägt zur Rückgewinnung wichtiger Rohstoffe aus Dünnschicht-Systemen bei.
Durch das neue Verfahren können alle nicht auf Silicium basierenden Dünnschicht-Systeme verwertet werden. Hierbei zeichnet sich eine Entwicklung chemischer Recyclingverfahren (gegenüber mechanischen) ab. Die scale-up-fähige Pilotanlage kann alle Metalle aus den Si-freien Dünnschichtstrukturen ablösen und für weitere Verwertungen verfügbar machen – ganz ohne Chemikalien – bzw. Anlagenwechsel. Dazu gehören Tellur (Te) aus Cadmiumtellurid (CdTe), Indium aus Kuper-Indium-Diselenid (CIS), Gallium und Indium aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) oder Molybdän (Mo) aus Rückkontakten. Zudem können Hersteller von Dünnschicht-PV-Solarzellen ihre Produktionsabfälle und Sandstrahlstäube aus der Anlagenreinigung direkt einer Verwertung zuführen.
Quellangaben:
Loser Chemie GmbH/Magazin Recycling Technology
CO₂-Reduktion durch intelligentes Recycling von Edelstahlschrott
"Der Vergleich der Edelstahlproduktion unter ausschließlicher Verwendung von Primärrohstoffen und unter überwiegender Verwendung von Sekundärrohstoffen hat eine eindeutig positive CO₂-Bilanz für hochwertige Edelstahlschrottblends ergeben.
Nach den Berechnungen von Fraunhofer UMSICHT werden durchschnittlich mehr als 4,5 t CO₂ pro genutzter Tonne Edelstahlschrottblends eingespart."
Eine Untersuchung des Fraunhofer- Instituts UMSICHT im Auftrag der Oryx Stainless Group Mülheim an der Ruhr / Dordrecht, 2010.
Quellangaben:
Oryx Stainless, Oryx Group (KMR Stainless AG, Mülheim an der Ruhr)/Fraunhofer UMSICHT



